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Unterschiede zwischen ROI und ROAS

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Die Kapitalrentabilität (ROI oder Return On Investment auf Englisch) und der tatsächlich erzielte Gewinn pro Werbeausgabe (ROAS oder Return On Advertising Spending auf Englisch) sind zwei Indikatoren, welche die Werbetreibenden oft verwechseln. Auch wenn es sich um zwei verschiedene Indikatoren handelt, beeinflussen sie sich nämlich gegenseitig erheblich.

Der ROAS: was ist das?

Der ROAS ist eine Metrik, welche die Rentabilität der Werbeausgaben ermittelt. Das heißt das Rentabilitätsniveau und die Wirksamkeit der Online-Marketinghebel. Es gibt eine sehr einfache Formel zur Berechnung des ROAS:

Umsatzzahlen / Ausgaben

Sie leiten beispielsweise eine E-Commerce-Website von Schallplatten. Um Ihre Seite zu promoten und mehr Traffic zu erhalten, beschließen Sie, Google Adwords zu verwenden. Sie haben mehrere Kampagnen festgelegt und erhalten schnell Traffic. Einige Monate später stellt sich die Frage: „Sind meine Adwords Kampagnen rentabel?“ »

Stellen wir uns vor, Ihre Adwords Kampagnen realisieren allein einen Gesamtumsatz von 12000 € monatlich (in einer utopischen Welt, wo noch Schallplatten gekauft werden). Da dieser Hebel leider einen Preis hat, kostet Sie Google Adwords monatlich etwa 3500 €. Wenn wir diese Daten in unsere Formel einsetzen, sieht das so aus:

12000 / 3500 = 3,42

Das bedeutet, dass Sie etwa 3,42 € für jeden in Ihre Google Adwords investierten Euro gewonnen haben!

Den ROI verstehen

Der große Unterschied zwischen ROI und ROAS ist der, dass ROAS einen Koeffizienten aus dem Vergleich zwischen dem verdienten und dem ausgegebenen Betrag liefert, wobei der ROI den verdienten Betrag berücksichtigt, nachdem die Ausgaben abgezogen wurden. Das Ziel der ROI ist es nämlich, die folgende Frage zu beantworten: „Rechtfertigt die für diese Kampagne erwartete Rentabilität die Investition?“ ». Bei Mazeberry wird ein Indikator hinzugefügt, der selten von den Werbetreibenden berücksichtigt wird: die Gewinnspanne. Die Berücksichtigung der Gewinnspanne ermöglicht, Ihre wahren Gewinne zu ermitteln und dann Ihren wahren ROI auf Ihren Hebeln zu berechnen. Die Formel zur Berechnung des ROI ist also folgende:

(((Umsatzzahlen x Gewinnspanne) – Ausgaben) / Ausgaben ) x 100

Nehmen wir wieder unser Beispiel: stellen wir uns vor, unser Unternehmen hat eine Gewinnspanne von 20%. Das würde folgende Berechnung ergeben:

(((12000×0.2) – 3500)/3500) x 100 = -31.42%

Trotz eines ROAS, der hinsichtlich der Umsatzzahlen positiv ist, ist unser ROI hier negativ, denn wenn die Berechnung auf die Handelsspanne erfolgt ist, merkt man, dass die Investition nicht mehr rentabel genug ist.

Den ROI vom ROAS gut unterscheiden

Jetzt, da Sie den Unterschied zwischen den beiden Indikatoren kennen, müssen sie es in der Praxis schaffen, sie gut voneinander zu trennen. Achten Sie bei der Performance-Bewertung eines Online-Marketing-Hebels immer darauf, die beiden Indikatoren gut voneinander zu trennen. Das erlaubt ein klares Verständnis Ihrer Investitionen, und Sie sehen, welcher Hebel wirksam ist, aber auch und vor allem, ob er rentabel ist oder nicht. Es ist natürlich immer möglich, die Analysen seines ROI über ein Web Analytics zu optimieren, man muss aber auf die verwendeten Attributionsmodelle achten.

Unterschiede zwischen ROI und ROAS
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Über Thibaut Lemay

Thibaut Lemay
Thibaut Lemay, founder & CEO of Mazeberry, is a Marketing and an IT expert. When he's not helping companies overhaul their marketing mix, Thibaut can be found on the green playing golf!

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