Smart Data: Superheld der Marketing Strategie

Die Ära Big Data ist vorbei! Vor ein paar Jahren war Big Data noch in aller Munde. Heute ist Smart Data die neue Innovation im Bereich Marketing. Smart Data ist unumgänglich: aussagekräftige Informationen, nutzbare Daten… Die Daten dienen immer mehr der Entscheidungshilfe und ermöglichen effiziente Strategien und rentable Kampagnen.

Welche Möglichkeiten bietet Smart Data ?

 

Smart Data oder “intelligente Daten”, ist mit Big Data verwandt und beschreibt die aussagekräftigen und nutzbaren Daten. Dabei handelt es sich um den nutzbaren und zuverlässigen Teil der Bruttodaten. Die Herausforderung von Smart Data ist die Infragestellung der vorigen Betrachtung der Daten in den Unternehmen. Auf der einen Seite ist es der angereicherte und nutzbare Teil von Big Data, jedoch ermöglichen Sie auch einen noch tieferen und zuverlässigeren Einblick in die Märkte und Kunden.

Warum sollte man Smart Data nutzen ?

graph_blog_mazeberry_zoomDie Unternehmen müssen heute schneller und innovativer als ihre Konkurrenten sein. Smart Data ermittelt Tendenzen in Echtzeit und ermöglicht sofortige Reaktionen der Unternehmen auf Trends. So können Werbetreibende noch konkurrenzfähiger werden, indem Sie sich maximal abgrenzen und personalisierte Kaufprozesse für die Kunden anwenden. Dabei werden Informationen der bereits bestehenden Kampagnen (Facebook, Twitter, blogs, forums, Infoseiten, Youtube …) ausgelesen und aussagekräftige Daten erzeugt bzw. extrahiert. Die Informationen über den Kunden hängen also von der Technologie der Tools ab.

Smart Data ist ein großer Vorteile für viele Bereiche eines Unternehmens. Von den strategischen Informationen profitieren Marketing, Web aber auch die Geschäftsführung sowie die HR (neue Profile) und R&D Abteilungen.

In einem Unternehmen sind Daten heute wichtiger denn je. Sie sind unvermeidlich für gute Strategien. Smart Data hilft den Marketern, die Kunden und Ihren Kaufprozess besser zu verstehen und dadurch die Marketing Kampagnen noch gezielter auf den Kunden auszurichten. Smart Data ist der Superheld der Marketingstrategie und ermöglicht es, den richtigen Inhalt, zur richtigen Zeit, an den richtigen Kunden, zu vermitteln.

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Wie funktioniert Smart Data mit Mazeberry ?

Bei der Realisierung von Data-Driven Projekte, braucht ein Unternehmen Software, welche Big Data in intelligente Daten umwandelt. Deshalb ermöglicht das Marketing Entscheidungshilfe Tool Mazeberry eine intelligente und einfache Analyse der Online und Offline Daten. Dadurch können Sie das Maximum aus Ihren Daten herausholen und langfristige rentable Strategien entwickeln. Vereinbaren Sie doch einfach eine Demonstration.

Dans sa démarche data-driven, l’entreprise, va avoir besoin d’une solution qui traduit le Big Data en données intelligentes, c’est pourquoi Mazeberry apporte une réelle valeur ajoutée. En effet, véritable outil d’aide à la décision marketing, la solution Mazeberry permet aux annonceurs de mesurer intelligemment et simplement toutes les stratégies online et offline. N’hésitez pas à demander votre démo.

 

Was ist die Marketing Attribution?

Heutzutage gibt es immer mehr Marketingkanäle (SEA, Display, Retargetingl…). Im Rahmen eines einzigen Einkaufs durchlaufen die Internetnutzer verschiedene Marketingkanäle. Über eine einfache Rückverfolgung der Besuche hinaus tun sich die Werbetreibenden schwer, die Rentabilität dieser Kanäle festzulegen. Die Marketingattribution taucht in diesem Zusammenhang auf, wo die Werbetreibenden nicht wissen, auf welchen Kanal sie sich verlassen sollen.

Dieser Artikel hat zum Ziel, Ihnen erste Ansätze für die Attribution im Allgemeinen zu geben. Das geht über die Begriffsdefinition, eine Vorführung des Konversionspfades und ein Beispiel für verschiedene Marketingattributionsmodelle.

Welche Definition für die Marketingattribution?

Hier ist die Definition, die wir ihr geben könnten: Der Grundsatz der Attribution ist eine Analysemethode, die daraus besteht, das Ergebnis eines Konversionsziels den Marketingkanälen, die direkt oder indirekt dazu beigetragen haben, zuzuordnen. Das heißt, den Kaufprozess zu erkunden, um die wirksamsten Kanäle deutlich herauszustellen. Ein Konversionsziel ist jedoch nicht unbedingt ein Verkauf: je nach Seite kann das eine Anmeldung zum Newsletter, die Erstellung eines Kontos… sein.

Diese Analysemethode wird von den Online-Werbetreibenden verwendet: Traffic-Manager, Marketingdirektor, Verantwortlicher eines Web-Projekts…, vor allem auf dem Gebiet des E-Commerce. Das liegt an dem starken Traffic und an der Anzahl der von den Handelsseiten erreichten Konversionen.

Diesen Begriff beherrschen jedoch die Werbetreibenden noch kaum, und nur wenige Unternehmen sind sich seiner Ziele bewusst.

Von der Bedeutung des Konversionspfades.

Wie es viele wissen, ist die Journey eines Internetnutzers bei einem Online-Kauf lang. Mehr als die Hälfte der im Internet getätigten Einkäufe folgen einem Kaufvorgang, der aus mehreren Marketingkanälen hervorgegangen ist.

Ein klassischer Kaufprozess kann in 3 wichtige Schritte zerlegt werden:

  • Aufmerksamkeit: der Internetnutzer entdeckt das Angebot oder die Seite
  • Erwägung: der Internetnutzer analysiert das Angebot und vergleicht es
  • Entscheidung: der Internetnutzer beschließt, seinen Einkauf abzuschließen.

Beobachten wir diesen Kaufprozess für eine Foto-Website (nennen wir sie photo.com):

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  • Der erste Besuch geht aus einem gesponserten Link hervor, z.B. über die Links von Google Adwords, die oben auf der Seite angezeigt werden.
  • Der zweite Besuch geht aus einem Vergleichsportal hervor
  • Der dritte Besuch kommt von einer Affiliate-Seite, hier ein Anbieter von Promotion-Codes
  • Der vierte und letzte Besuch: erneut eine Affiliate-Seite, hier Cashback.

Die meisten Seiten, egal ob Handelsseiten oder nicht, neigen dazu, eine Konversion dem letzten angeklickten Hebel zuzuordnen (Anm. d. Red. Last-Click-Attribution). Die Mess-Tools teilen die Konversion nämlich herkömmlicherweise dem letzten Kanal zu, der die Konversion generiert hat.

Nach dieser Methode ist es hier das Affiliate: Cashback trägt den Kauf davon. Wir sehen jedoch, dass der Verkauf aus 4 verschiedenen Besuchen und somit verschiedenen Kanälen hervorgeht. Die Kanäle vor der Konversion werden unterbewertet, wobei der, aufgrund dessen der Kauf abgeschlossen wurde, überbewertet wird.

Wie soll man also den Verkauf entsprechend der Journey richtig zuordnen, und dadurch seine Kosten besser unter Kontrolle haben?

Die verschiedenen Attributionsmethoden.

Um die Attribution zu verwenden, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden: das Attributionsfenster, die Prioritäten und die Attributionsmodelle,

Das Attributionsfenster entspricht dem Zeitraum, welcher der Konversion vorausgeht. Es beträgt allgemein 30 Tage. Sie berücksichtigen also in Ihrer Analyse nur die Kanäle, die in den letzten 30 Tagen verwendet wurden.

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Die Prioritäten ermöglichen es, einigen Kanälen mehr Gewichtung zu schenken. Das hat zum Ziel, die Marketingkanäle nicht überzubewerten, die mit der Bekanntheit des Werbetreibenden zusammenhängen.

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Es gibt verschiedene Attributionsmodelle, um die Rentabilität der Marketingkanäle zu bewerten:

  • (1) Letzter Klick (Last Click): der Verkauf wird dem Kanal zugeordnet, der die Konversion erreicht hat
  • (2) Erster Klick (First Click): der Verkauf wird dem Kanal zugeordnet, der die Konversion begonnen hat
  • (3) Fortschreitend (Time Decay): dieses Modell teilt den letzten Besuchen eine höhere Gewichtung zu

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Anmerkung der Redaktion: es gibt mehr als 3 Modelle, wir haben hier nur die hauptsächlichen erwähnt.

Nehmen wir erneut den Konversionspfad von oben. Wenn man das aufsteigende Attributionsmodell wählt, schenkt man den gesponserten Links weniger Bedeutung. Umgekehrt sind es die Hebel Promotioncodes und Cashback, die honoriert werden.

Wenn man jedoch das Modell des First Click wählt, werden die gesponserten Links honoriert.

Die Attribution ist also nicht sachlich, denn sie beruht auf einer Entscheidungsfindung. Aufgrund des Modells, des Fensters und der gewählten Prioritäten sind die Ergebnisse nämlich verschieden.

Hin zu einer Optimierung der Online-Marketing-Kosten?

Wie am Anfang des Artikels erwähnt: die Attributionsmodelle ermöglichen eine Ermittlung der Rentabilität der verschiedenen Marketingkanäle. Die Marketingattribution ist eine unentbehrliche Analysemethode zur Optimierung seiner Marketingkosten: immer mehr Werbetreibende wählen eine Attributionslösung, und das bewährt sich: einige haben bis zu 15% ihres Webmarketing-Budgets in nur wenigen Monaten eingespart. Die Marketingattribution reicht jedoch nicht aus, denn hier stellt sich das Problem der Sachlichkeit, und nicht alle Fragen werden beantwortet (Welcher Kanal trägt am meisten bei? Welcher Kanal erzeugt die meisten Konversionen?…)

Deswegen hat Mazeberry ein White Paper über die PASID-Methode verfasst, eine Methode aus 4 Jahren R&D, die Sie hier downloaden können.

MARKETING-ATTRIBUTION: EINE FRAGE DER SACHLICHKEIT

 

Bei der Marketing-Attribution gibt es keine definierten Regeln. Sie können das Attributionsmodell wählen, das sie möchten, und unendlich personalisieren. Dennoch gibt es eine einzige Regel, die zu beachten ist: die Sachlichkeit. Ein Marketing-Attributionsprozess darf keinesfalls mit persönlichen Zielen verbunden sein. Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihre Partner und Tools gut auswählen.

 

Die Marketing-Attribution im Dienst der Medien

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Viele Anzeigenverwalter und Herausgeber von Werbetechnologien haben verstanden, dass die Marketing-Attribution ein ausgezeichnetes Mittel sein kann, die Wirksamkeit eines Marketingkanals aufzuwerten. Die Akteure von E-Mailing, natürlichem Ranking und dem Sieger-Display sind die, die am meisten daran zu verdienen haben. Diese Marketingkanäle werden bei den traditionellen Last-Click-Analysen nämlich viel zu oft abgewertet. Deswegen können Ihnen diese Akteure die Verwendung der Attributions-Methoden empfehlen, welche die ersten Interaktionen aufwerten.

Umgekehrt sind die Akteure des Affiliate und des Retargeting diejenigen, die am meisten daran zu verlieren haben. Diese Marketingkanäle schalten sich vorwiegend am Ende des Konversionsprozesses ein und können das. Die Regel der Attribution beim Last Click und die zunehmende Anzahl der Attributionsmodelle scheinen zu den Performance Hebeln zu passen. Warum sollte man eine Methode ändern, die funktioniert? Kann man sich als Werbetreibender auf die Analysen der Anzeigenverwalter verlassen?

Die Marketing-Attribution im Dienst der Agentur

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Die Agenturen haben eine entscheidende Funktion beim Erfolg Ihrer Marketing-Maßnahmen. Obwohl das Marketing (Starten von Online-Marketingkampagnen, natürliches Ranking etc.) und die Analyse der Marketing-Performance zwei voneinander getrennte Themen sein müssten. Man kann nämlich nur schwer nachvollziehen, dass ein Akteur, sosehr er auch Experte und transparent sein mag, gleichzeitig den Start von Marketingkampagnen und deren Analysen leiten kann. Einige Experten von Web Analytics haben kürzlich diesen Standpunkt geteilt. Achten Sie also darauf, nicht in die Falle der Agenturen zu geraten, die gleichzeitig Media Consulting und Tracking Solutions anbieten. Sollen Sie also alles in einen Topf werfen? Kennen Sie wirklich die von Ihrer Agentur verwendeten Attributions-Methoden?

 

Die Marketing-Attribution im Dienst des Marketing-Budgets

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Die Marketing-Budgets können jedes Jahr steigen oder sinken. Die Marketing-Direktionen haben oft ein größeres Budget zum Ziel. Um diese Budget-Erhöhung zu erreichen, greifen manche Marketing-Manager zur Marketing-Attribution. Vielleicht sind Sie einer von ihnen? In diesem Fall werden die Marketing-Direktionen eine Ad-hoc-Studie bei einer Agentur in Auftrag geben. Das Ziel ist oft der Vergleich von so vielen Attributionsmodellen wie möglich, um das zu finden, was den Marketingmaßnahmen den höchsten ROI zuschreibt.

Die Ad-hoc-Attributionsprojekte, die wenige Wochen vor der Aushandlung der Budgets erfolgen, sind für das Unternehmen selten einträglich. Diese Maßnahme geht am wahren Ziel der Problematik der Marketing-Attribution vorbei: das Marketing-Budget besser zu verteilen. Also Vorsicht: die Marketing-Attribution nicht zur Rechtfertigung dessen nutzen, was unbestritten ist. Falls Sie in diesem Fall sind, wird Ihr Vorhaben unter Umständen verzerrt.

Die Marketing-Attribution im Dienst des Werbetreibenden

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Die Marketing-Attribution dient dem Werbetreibenden. Deswegen ist es wichtig, dass dieser voll und ganz an der Wahl seiner eigenen Attributionsregeln beteiligt ist. Die Geschäftsleitungen sind selten an dieser Wahl beteiligt, auch wenn sie die ersten sind, die betroffen sind. Die Marketing-Attribution kann ein komplexes Thema für die Werbetreibenden sein. Deswegen ist es wichtig, Tools und unabhängige Berater hinzuzuziehen.

Unser Tool, die Lösung Mazeberry, ermöglicht den Werbetreibenden, die Performance ihrer Akquisitionskanäle völlig sachlich zu ermitteln und zuzuweisen. Da wir uns der Komplexität des Themas bewusst sind, haben wir ein Netzwerk mit zertifizierten Partnern aufgebaut. Diese Partner wurden nach unserer sachlichen Methodik auf unser Tool geschult und begleiten die Werbetreibenden bei ihren Analysen.

Die Marketing-Attribution kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden: dem der Medien, dem der Agentur, etc. Wenn Sie Werbetreibender sind, achten Sie sorgfältig auf die Auswahl Ihrer Attributionsregeln und sorgen Sie dafür, immer neutral vorzugehen. Das ist der Schlüssel für das Gelingen Ihres Marketing-Attributionsprozesses.

 

Warum ist das Last-Click Modell veraltet ?

Einer der meistgenutztesten Modelle unter Werbetreibenden, ist das Last-Click Modell. Es handelt sich dabei um das Standard Attributionsmodell der meisten Web-Analytics Lösungen. Es ist dabei das am wenigsten objektive Modell, da es dem letzten Kanal vor der Konversion 100% dieser Konversion zuschreibt. Ist es also überhaupt noch möglich, eine Analyse auf Basis dieses Modells zu erstellen? Die Antwort ist ein ganz klares Nein! Man kann es sich heutzutage eigentlich nicht mehr erlauben dieses obsolete Modell zu verwenden. Früher war es angesichts des wesentlich einfacheren Konversionsprozesses möglich.  Heutzutage sind aber 50% der Konversionsprozesse multikanaler Natur, weshalb das Modell nicht mehr passt. Ebenfalls ist die Anwendung der Marketing Attribution/Kontribution sehr einfach.

Last-Click: Der standardmäßige Favorit.

Wie kam es dazu, dass selbst heute noch mit dem Last-Click Modell analysiert wird? Der Grund ist einfach: Es ist das Standardmodell von Google Analytics und einer Vielzahl von anderen Web-Analytics Programmen. Dieses Modell zeigt den Kanal direkt vor dem Kauf an und verhindert damit eine ganzheitliche Analyse des Konversionsprozesses.

Last Click: Veraltet im Vergleich zum modernen Kaufprozess.

Wenn Sie uns regelmäßig folgen, dann wissen Sie, dass der Kaufprozess immer komplexer wird. Google hat eine Studie mit 3000 Internetnutzern für ZMOT durchgeführt. Jeder Nutzer hatte seinen individuellen Kaufprozess. Als es noch wenige Kanäle und Traffic-Quellen gab, war das Last-Click Modell noch sinnvoll. Die Studie zeigt jedoch, dass die Vielzahl an Kanälen heutzutage (Social Media, Display, Emailing, SEA,SEO), andere Anforderungen an das Attributionsmodell stellt.

 

 

Das Last-Click Modell ist tot, lang lebe das Last-Click Modell!

Es existieren viele Alternativen zum Last-Click Modell, die eine effizientere Analyse des Kaufprozesses ermöglichen. Es gibt beispielsweise das parabolische U-Modell, sowie steigende und fallende Modelle. Die festgelegten Attributionsmodelle erzeugen auch bereits festgelegte Resultate. Die Ergebnisse sind also willkürlich! Mit diesen Modellen kann man allerdings nicht die Rolle der Kanäle ermitteln. Die Rolle des Kanals im Konversionsprozess, kann sehr nützlich sein, um die Marketingperformance zu erhöhen. Dadurch erhält man einen viel tiefgreifenderen Einblick in den modernen Konversionsprozess. Die Umstellung auf ein anderes Attributionsmodell mag zwar etwas Arbeit sein, jedoch werden Sie so fundierte und objektive Entscheidungen treffen können. Durch diese Umstellung sparen Sie ebenfalls Kosten und nutzen Ihre E-Marketing Investments optimal.

 

 

 

 

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Gross Rating Point – Der ideale Indikator?

Die Messung der Sichtbarkeit von Web Annoncen ist momentan in aller Munde. Sie finden dazu unsere Blogartikel (klicken Sie hier und hier). Für die Werbetreibenden ist es sehr schwierig, bei der Vielzahl an Technologien und Indikatoren, einen Überblick zu behalten. Es war also sehr schwierig für die Werbetreibenden und Agenturen sich auf einen gemeinsamen Indikator zu verständigen. Médiamétrie hat kürzlich einen gemeinsamen Indikator entwickelt, der sowohl TV als auch Internet miteinbezieht. Es handelt sich dabei um den Gross Rating Point (GRP), ein Indikator bekannt aus den TV Medien. Er misst die Performance der Werbung, die über dieses Medium (in diesem Falle TV) ausgestrahlt wird. Dieser Indikator ermöglicht einen großen Konsens der Akteure. Ebenfalls kann man damit die Entwicklung diversifizierter Marketingkampagnen auswerten. Es ist ein vertrauenswürdiger Indikator für die Werbetreibenden und Ihre Partner.

Trotzdem hat der Indikator seine Schwächen und Grenzen: Der GRP scheint die Interaktionen der großen Video Akteure (hauptsächlich Facebook und Youtube), nicht miteinzubeziehen. Kann man also sagen das es sich beim GRP um den idealen Indikator handelt?

Der Video GRP – Was genau ist er?

Der GRP ist ein Indikator, der den Werbedruck der Fernsehwerbung misst. Er basiert auf der durchschnittlichen Kontaktanzahl mit Personen der gewünschten Zielgruppe unter 100 Personen. Es handelt sich vor Allem um einen Leistungsindikator,  nicht um einen Effizienzindikator. Dieser Indikator antwortet auf die wachsenden Bedürftnisse der Werbetreibenden, die die Verbreitung der Videowerbung im Internet messen möchten – Egal ob In-Stream oder In-Banner. Ebenfalls wird die Performance Ihrer Werbung evaluiert. Der Indikator wurde 3 Jahre lang in Zusammenarbeit der einzelnen Akteure auf dem Markt entwickelt.

GRP Video: Was wird sich ändern

Für die Werbetreibenden ist es oftmals sehr schwer, die Leistung ihrer Online Marketinginvestments zu messen. Deshalb war es wichtig, einen gemeinsamen Indikator zu entwickeln. Dieser Indikator ist nicht nur auf Online Werbung begrenzt, sondern ermöglicht die Analyse auf verschiedenen Ebenen.

Médiamétrie hat somit keinen zweiten GRP, der nur für die Online Werbungen geeignet ist, geschaffen. Vielmehr wurde der GRP angepasst, um auf verschiedenen Ebenen (verschiedene Geräte) zu analysieren.

Für Médiamétrie, wird der GRP Marktstandard, der zu einem starken Wachstum in dieser Branche führen wird. Ebenfalls wird er zum zuverlässigen und vertrauenswürdigen Indikator für die Werbetreibenden, die nun keine fragwürdigen Tools mehr benötigen. Die Werbetreibenden benötigen zertifizierte Werkzeuge, die einen klaren Blick auf die Videowerbung liefern. Dieser neue Indikator steigert ebenfalls die Leistung ihrer diversifizierten Kampagnen. Der Indikator wird für alle Ebenen (Alle Arten von Bildschirmen) funktionieren. Videowerbung wird somit als TV und auch als Internetwerbung analysiert.

GRP Video: Was die Akteure auf dem Markt denken

 

Die Benutzung des GRP, um Videowerbung im Internet zu analysieren, wurde von den großen Akteuren des Marktes schnell angenommen. Auch wenn Médiemétrie noch keine Ergebnisse des Indikators veröffentlicht hat. Für die UDA (Union des annonceurs) wird der GRP Video als neue Währung für Videowerbung gehandelt.

 

Für IAB Frankreich, ist der GRP Video eine gute Nachricht für den Werbemarkt. Er beweist, das die Internetwerbung ausgereift ist.

Allerdings macht der GRP Video nicht alle glücklich.  UDECAM (L’Union des Entreprises de Conseil et d’Achat Media) begrüßt den Indikator, zeigt jedoch auch klar seine Grenzen bei der Sammlung der Daten auf. Der GRP erlaubt beispielsweise nicht die Messung der Interaktionen mit der Werbung (wie z.B. ein Click). Er misst nur die Anzeigen der Werbung. Die amerikanische Agentur Empower unterstreicht die Tatsache, dass der GRP eher potentiell als individuell analysiert und die Online Ergebnisse weniger wichtig seien als die TV Ergebnisse.

Außerdem, beteiligen sich große Akteure wie Google (Youtube) und Facebook nicht am gemeinsamen Indikator. Die 2 Online Video Giganten könnten also eigene Indikatoren einführen, die der gemeinsamen Initiative des GRP gefährlich werden könnten. Der GRP scheint in Frankreich einen hohen Grad an Konsens erlangt zu haben. Bald werden die nächsten Ergebnisse bekannt gegeben, die den Indikator als zukünftige Referenz etablieren können. So könnte der GRP auch den zögernden Giganten Google und Facebook seine Fähigkeiten demonstrieren.

Mobile Buchungen auf dem Reisemarkt

Mit der starken Entwicklung der mobilen Kommunikation, sind Geräte wie Smartphones und Tablets mittlerweile ein wichtiges Element im Kaufprozess. Etwa die Hälfte aller Suchanfragen werden von mobilen Endgeräten getätigt. Der Onlinehändler Vente-Privée hat angekündigt das seit Ende 2014 die Hälfte des Umsatzes durch mobile Geräte getätigt wird.

Eine aktuelle Studie von Phocuswright und Criteo zur Wichtigkeit der mobilen Geräte im Kaufprozess: Diese Studie erstreckt sich auf 8 Länder und untersucht den Reisemarkt. Die Studie stützt sich dabei auf verschiedene Reservationsseiten, sowie Reiseagenturen, Hotels und Fluggesellschaften.
3 wichtige Grundzüge ließen sich bei der Studie feststellen: Smartphones und Tablets nehmen Einfluss auf die Computernutzung und Reiserecherche. Personen die Ihre Reise via Smartphone oder Tablet buchen, gehören meistens zu den häufig Reisenden. Es gibt aber auch viele Personen, die über das mobile Internet Informationen sammeln, um dann in einem Reisebüro zu buchen.

Mobile Buchung von Reisen: Marktsituation

Im Gegensatz zum Kauf von Waren über mobile Endgeräte, bleibt die Anzahl der Reservierungen recht klein. Die Anzahl von Nutzern, die bereits eine Reservierung über das mobile Internet getätigt haben, ist gering. Der Computer hat also noch einige sonnige Tage vor sich. Es hängt trotzdem sehr stark vom untersuchten Land ab. China ist das am weitesten entwickelte Land mit ca. der Hälfte aller Reservierungen über das mobile Internet. Brasilien landet mit einem Viertel der Reservierungen via Mobile auf Platz 2. In Australien und USA werden ca 35% mit mobilem Support und 65% der Reservationen via PC getätigt.

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Allerdings ist die mobile Reservation abhängig vom Typ der Reservation. Hierbei fällt auf, dass Flugtickets sehr beliebt sind, wenn es um mobile Reservation geht. Die Buchung von Last-Minute Flügen ist sehr einfach und gut angepasst auf die mobilen Endgeräte, da die wichtigsten Informationen auf einen Blick sichtbar sind.

Mobile Buchungen: Reiseagenturen legen zu.

Die großen Gewinner im mobile Bereich sind aber die Reiseagenturen. Die Fluggesellschaften nehmen häufig Einfluss auf die Reiseagenturen bei der Flugticketreservierung. Die Hotelketten dagegen, haben noch Probleme ihre Apps bzw. mobile Seiten, zu integrieren.

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Einige Faktoren scheinen ausschlaggebend für den Erfolg: Die Bildschirme der mobilen Endgeräte sind wesentlich kleiner und beschränken sich somit nur auf die wichtigen Informationen. Die Reiseagenturen haben damit einen Vorteil, da sie Flug und Hotel in Ihren Angeboten bündeln. Der Nutzer muss also keine zwei verschiedenen Seiten besuchen. Zusätzlich sind die Preise häufig attraktiv für junge Reisende, die häufig günstige Reisen suchen.

Fazit und Entwicklung

Die Anzahl an mobilen Geräten im Umlauf steigt. Das wirkt sich natürlich auch auf das Kaufverhalten der Kunden aus. Der kauf via mobile Internet ist in vielen Lândern schon sehr ausgeprägt. Die Reservierung via Mobile Internet entwickelt sich nach und nach.
Deshalb haben alle Akteure im Reisegeschäft (Reiseagenturen, Fluggesellschaften, Hotels..) Interesse daran, die mobilen Endgeräte in Ihrer Digitalstrategie zu stärken.

Deshalb wird sich wahrscheinlich auf lange Sicht, die Aktivität im Reise Mobile Sektor, ausbalancieren.

Sie finden hier deie komplette Studie (auf Englisch) auf der Criteo Seite